Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis 2024 für Eva Schulz und Jan Lorenzen
Eva Schulz und Jan Lorenzen erhalten den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für kritischen Fernsehjournalismus. Die Preisverleihung findet am 14. November in Hamburg statt.

Eva Schulz und Jan Lorenzen teilen sich den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für ihre Beiträge zum kritischen Fernsehjournalismus. Die Jury würdigt damit ihre Arbeit in der politischen Berichterstattung und ihre Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen.
Die Jury unter dem Vorsitz von Sandra Maischberger konzentrierte sich in diesem Jahr auf die Innenpolitik. Schulz wird für ihre mehrjährige politische Berichterstattung ausgezeichnet, unter anderem für die ZDF-Reihe „Deutschland, warum bist Du so?“. Lorenzen erhält den Preis für seine Dokumentationen „Wir waren in der AfD – Aussteiger berichten“ und „Die große Angst: Zukunft in Ostdeutschland“, die sich mit politischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Spaltungen in Deutschland befassten.
Ein Sonderpreis geht an Fabian Köster und Lutz van der Horst für ihr „heute-show spezial: Zwei Besserwessis im Osten“ für die satirische Aufarbeitung von Wahlkämpfen. Zudem wird der freie Journalist Paul Schwenn mit dem neuen Förderpreis für seine sorgfältige und vielschichtige journalistische Arbeit geehrt.
Die Verleihung, zu der der Norddeutsche Rundfunk (NDR) einlädt, findet am 14. November in Hamburg statt. Im Anschluss gibt es eine Debatte unter dem Titel „Vierte Gewalt als Feindbild - Journalismus in Zeiten des Misstrauens“. Das NDR Fernsehen zeigt eine Aufzeichnung der Gala am selben Abend.