HARTING erzielt knapp 1,1 Milliarden Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2024/25
Die HARTING Technologiegruppe verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungseffekte entspricht dies einem Wachstum von fast 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die HARTING Technologiegruppe hat im Geschäftsjahr 2024/25, das am 30. September 2025 endete, einen Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro erzielt. Bereinigt um Währungseffekte bedeutet dies eine Steigerung von fast 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Philip Harting, Vorstandsvorsitzender der HARTING Technologiegruppe, führte das starke Wachstum auf die diversifizierte Markt- und Produktionsaufstellung sowie das globale Vertriebsnetz zurück. Treibende Kraft waren die Märkte außerhalb Europas. Die Region Asien-Pazifik (APAC) erwirtschaftete 312 Millionen Euro Umsatz (+30 Prozent), die Region Amerika 206 Millionen Euro (+33 Prozent). Die Region EMEA (ohne Deutschland) wuchs um 11 Prozent auf 358 Millionen Euro. In Deutschland ging der Umsatz um 0,5 Prozent auf 221 Millionen Euro zurück, wobei insbesondere die Automobilbranche mit Kapazitätsengpässen kämpft.
Im vergangenen Geschäftsjahr investierte HARTING rund 74 Millionen Euro in Forschung, Entwicklung und Produktionskapazitäten. Für das kommende Geschäftsjahr werden die Investitionen erstmals über 100 Millionen Euro liegen. Weitere 75 Millionen Euro sind für den Ausbau der "Factory of the Future" in Espelkamp über die nächsten fünf Jahre geplant.
Das Unternehmen machte auch Fortschritte bei seinen Nachhaltigkeitszielen und reduzierte die gesamten CO2-Emissionen um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ziel ist es, die Scope 1 und Scope 2 Emissionen bis 2030 weltweit auf null zu reduzieren. Trotz der positiven Geschäftsergebnisse äußerte HARTING Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas als Industriestandorte angesichts geopolitischer Spannungen, Handelshemmnisse und Inflation.