HARTING entwickelt adaptive digitale Dienste mit KI
Die HARTING Technologiegruppe setzt auf KI und digitale Zwillinge, um adaptive und selbstlernende digitale Dienstleistungen für die Automatisierung zu schaffen.
Die HARTING Technologiegruppe entwickelt eine neue Generation digitaler Dienstleistungen, die künstliche Intelligenz (KI) und digitale Zwillinge nutzen, um die Anpassungsfähigkeit von Automatisierungssystemen zu verbessern. Das Unternehmen löst sich von starren, traditionellen Automationsmodellen hin zu flexibleren und kundenorientierteren Lösungen.
Das Kompetenzcenter Digital Transformation der Gruppe ist unter anderem für die Entwicklung KI-gestützter Assistenzsysteme, automatisierter Engineering-Prozesse sowie digitaler Wissens- und Zwilling-Dienste verantwortlich. Ziel ist es, die Lücke zwischen konventioneller Maschinenlogik und datengesteuerten, intelligenten Lösungen zu schließen. Der digitale Zwilling, basierend auf dem Asset Administration Shell (AAS) Standard, dient als Schlüsseltechnologie und bietet eine virtuelle Repräsentation von Produkten und Prozessen.
Die Entwicklung digitaler Dienstleistungen verlagert den Fokus von reiner Effizienzsteigerung hin zur aktiven Unterstützung der Anwender. Fortgeschrittene Dienste sollen die Arbeitsbelastung von Ingenieuren bei Routineaufgaben reduzieren und so Zeit für kreativere und wertschöpfendere Tätigkeiten freisetzen. HARTING bringt marktreife Anwendungen wie KI-gestützte Konfigurationstools und digitale Zwilling-basierte Engineering-Prozesse auf den Markt.
Obwohl die breite Einführung adaptiver Dienste noch am Anfang steht, erwartet HARTING, dass KI-Modelle, Zeitreihenanalysen und digitale Zwillinge die industrielle Automatisierung grundlegend verändern werden. Zukünftige Dienste sollen nicht nur Aufgaben automatisieren, sondern auch Kundenbedürfnisse antizipieren und Lösungen vorschlagen. Eine zentrale Herausforderung bleibt die Sicherstellung der Datenqualität für fundierte, autonome Entscheidungen.