Sage um Schlangenkönig lockt Besucher zur Burg Falkenstein
Die Burg Falkenstein im Harz zieht als beliebtes Touristenziel Besucher mit der Legende des Schlangenkönigs an.

Die Burg Falkenstein im Selketal des Harzes wird durch eine seit Jahrhunderten erzählte Sage zum Leben erweckt und zieht jährlich Tausende Besucher an. Die Geschichte vom Schlangenkönig, einem mythischen Waldgeist, dessen Höhle sich angeblich zu Füßen der Burg befand, ist ein zentraler Anziehungspunkt.
Der Legende nach lebte der Schlangenkönig friedlich im Wald, bis einer der Grafen von Falkenstein nach seiner wertvollen Krone trachtete. Der wütende Schlangenkönig sandte daraufhin eine Armee von Schlangen zur Burg, was zur Vertreibung der Grafen und einer dunklen Periode für die Festung führte. Erst der letzte Graf von Falkenstein soll den Schlangenkönig besänftigt und die Burg wieder bewohnbar gemacht haben.
Joachim Schymalla, der Museumsdirektor der Burg, nutzt die Sage, um den historischen Kontext lebendig zu gestalten. Obwohl ein direkter Beweis für die Existenz des Schlangenkönigs fehlt, meint Schymalla: "Warum sollte er nicht hier gewesen sein?". Die Burg, gelegen in einer geschichtsträchtigen Region, zieht jährlich zahlreiche Besucher an, die sich für ihre Vergangenheit und die dazugehörigen Sagen interessieren.
Heute ist die Burg Falkenstein ein beliebtes Ausflugsziel, das häufig Ritterfeste veranstaltet und Besuchern die Besichtigung restaurierter Grafenwohnungen ermöglicht. Die Sage vom Schlangenkönig lebt weiter und erinnert die Besucher an den reichen Folklore- und Mystikschatz der Region.