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Gesundheit

Kopfposition beeinflusst MRT-Bilder des Innenohrs

Forscher der Universitätsklinik Krems und der Johns Hopkins University haben herausgefunden, dass die Kopfposition des Patienten während einer MRT-Untersuchung die Bilder des Innenohrs beeinflussen kann. Die Studie zeigt, dass selbst kleine Änderungen des Neigungswinkels Artefakte verursachen, die mit krankhaften Veränderungen verwechselt werden könnten.

24. Juli 2026
Kopfposition beeinflusst MRT-Bilder des Innenohrs
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Eine gemeinsame Studie von Forschern des Universitätsklinikums Krems und der Johns Hopkins University hat einen entscheidenden Faktor für die Magnetresonanztomographie (MRT) des Innenohrs identifiziert: die Kopfposition des Patienten. Die Ergebnisse wurden im European Journal of Radiology veröffentlicht.

Die Forschungsergebnisse zeigen, dass selbst geringfügige Abweichungen im Neigungswinkel des Kopfes Artefakte, sogenannte "Flow Voids", verursachen können. Diese entstehen durch die Bewegung von Flüssigkeit im Innenohr unter dem Einfluss des Magnetfeldes. Die Forscher warnen davor, dass diese Artefakte leicht mit Krankheitsanzeichen verwechselt werden könnten, was zu Fehldiagnosen führen kann.

Radiologen können diese Erkenntnisse nutzen, um die MRT-Untersuchungsprotokolle für das Innenohr zu optimieren. Durch das Verständnis, wie die Kopfposition die Bildgebung beeinflusst, können Mediziner die Genauigkeit und Zuverlässigkeit von Diagnosen im Zusammenhang mit Innenohrerkrankungen verbessern.

Die Studie, an der Forscher verschiedener Institute des Universitätsklinikums Krems und der Johns Hopkins University beteiligt waren, zielt darauf ab, die diagnostische Präzision für eine Reihe von neurologischen und audovestibulären Erkrankungen zu erhöhen.

Originalquelle: kl.ac.at