US-Gesundheitsforschungsbehörde in der Krise
Die Behörde für Gesundheitsforschung und -qualität (AHRQ) in den USA steht laut Experten "am Abgrund". Personalabbau und gestrichene Förderungen durch die Trump-Regierung bedrohen ihre Arbeit.

Die US-Behörde für Gesundheitsforschung und -qualität (Agency for Healthcare Research and Quality, AHRQ) befindet sich laut Expertenberichten "am Abgrund". Die Trump-Regierung hat das Personal um 75 Prozent reduziert, zahlreiche Förderprogramme eingestellt und weigert sich, vom Kongress bewilligte Mittel in zweistelliger Millionenhöhe auszugeben.
Gesundheitspolitik-Experten äußerten in einem Meinungsartikel, dass das Überleben der Behörde unter einer zweiten Trump-Regierung "eine offene Frage" sei. Die AHRQ forscht seit den 1990er Jahren zur Verbesserung der Patientensicherheit, der Versorgungsqualität und neuer Technologien im Gesundheitswesen.
Früher erkannten republikanische Führer laut den Experten, dass Ungleichheiten im Gesundheitswesen grundlegende Qualitätsprobleme darstellen. In jüngster Zeit sind diese Ungleichheiten jedoch zu parteipolitischen Themen geworden. Die erheblichen, vom Kongress bewilligten Mittel wurden bisher nicht ausgezahlt.
Die drastischen Maßnahmen und die Finanzierungsprobleme werfen ernsthafte Fragen hinsichtlich der Zukunft der wichtigen Gesundheitsforschung in den Vereinigten Staaten und der Fähigkeit der AHRQ auf, ihre Aufgaben zu erfüllen.