📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Professionelle Dienstleistungen

Hörakustiker kritisieren Forderungen des GKV-Spitzenverbandes

Die Bundesinnung der Hörakustiker (BIHA) kritisiert scharf die Vorschläge des GKV-Spitzenverbandes zur Reform der Hilfsmittelversorgung für Hörgeräte.

4. Juni 2026
Hörakustiker kritisieren Forderungen des GKV-Spitzenverbandes
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die Bundesinnung der Hörakustiker (BIHA) hat die Vorschläge des GKV-Spitzenverbandes zur Reform der Hilfsmittelversorgung für Hörgeräte scharf kritisiert. Die BIHA äußert Bedenken, dass die vorgeschlagenen Änderungen zu einer Verschlechterung der Versorgungsqualität führen könnten.

Der Verband warnt, dass die geplanten Reformen dazu führen könnten, dass die Standards in der Hörgeräteversorgung sinken. Die BIHA betont, dass das aktuelle System eine hohe Versorgungsqualität gewährleistet und hebt hervor, wie wichtig es ist, fachliche Expertise und patientenorientierte Dienstleistungen beizubehalten.

"Besonders besorgniserregend sind die Forderungen, nur bestimmte Teile der Kosten für Hilfsmittel zu übernehmen, während gleichzeitig zusätzliche Dienstleistungen ohne angemessene Vergütung verlangt werden", so die BIHA. "Es ist entscheidend, dass Hörakustiker auch weiterhin ein hohes Qualitätsniveau und eine individuelle Betreuung gewährleisten können."

Die BIHA hat die Systemrelevanz des Hörakustikerhandwerks und seine Rolle im Gesundheitssystem hervorgehoben. Der Verband fördert zudem aktiv die berufliche Ausbildung und die internationale Zusammenarbeit, beispielsweise durch den Campus Hörakustik in Lübeck, um die Kompetenz und Zukunftsperspektiven des Berufsstandes zu stärken.

Originalquelle: biha.de