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Bauwesen

Stadt Heide muss wegen Millionendefizit sparen

Die Stadt Heide in Schleswig-Holstein hat Sparmaßnahmen beschlossen, um ein Defizit von 13,5 Millionen Euro auszugleichen. Bis 2027 erwartet die Kommune weitere Vorauszahlungen von bis zu 40 Millionen Euro.

29. September 2026
Stadt Heide muss wegen Millionendefizit sparen

Die Stadt Heide in Schleswig-Holstein muss aufgrund eines erheblichen Haushaltsdefizits von 13,5 Millionen Euro dringend sparen. Der Stadtrat hat am Mittwochabend einen Maßnahmenkatalog beschlossen, der unter anderem höhere Parkgebühren und erhöhte Nutzungsgebühren für Sporthallen vorsieht. Des Weiteren sind Einsparungen bei der Straßenbeleuchtung und bei Bepflanzungsmaßnahmen geplant.

Zahlreiche Bauprojekte werden auf Eis gelegt, darunter auch die Überdachung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) am Heider Bahnhof. Mit diesen Maßnahmen sollen mehr als die von der Kommunalaufsicht geforderten 1,5 Millionen Euro eingespart werden, um den Haushalt 2025 genehmigungsfähig zu machen. Das Gesamtdefizit bleibt damit jedoch weiterhin beträchtlich.

Für die kommenden Jahre prognostiziert die Stadt eine weiter verschärfte Haushaltslage. Bis 2027 werden voraussichtlich zusätzliche Defizite von rund 40 Millionen Euro erwartet. Eine wesentliche Ursache dafür ist der Neubau des Schulzentrums Heide Ost, der mit Kosten von 100 Millionen Euro zu Buche schlägt.

Die beschlossenen Sparmaßnahmen werden voraussichtlich Auswirkungen auf verschiedene städtische Dienstleistungen und die Weiterentwicklung der Infrastruktur haben. Die Stadtverwaltung betont die Notwendigkeit, auf die angespannte Finanzlage zu reagieren und gleichzeitig die Grundversorgung der Bürger sicherzustellen.

Originalquelle: ndr.de