Heise testet OpenClaw: "Die gefährlichste Software der Welt?"
Die Heise Gruppe GmbH & Co. KG hat den KI-Assistenten OpenClaw getestet. Entwickler Peter Steinberger bezeichnet die Software als potenziell "die gefährlichste Software der Welt".

Die Heise Gruppe GmbH & Co. KG hat sich in ihrer Publikation heise online mit dem KI-assistenz-Projekt OpenClaw, auch bekannt unter den Namen Moltbot und ClawdBot, auseinandergesetzt. Dieses Projekt, das mit Hilfe von Coding-Agents entwickelt wurde, hat erhebliches Aufsehen erregt und auf GitHub bereits über 118.000 Sterne-Bewertungen gesammelt.
Die Technikredaktion von Heise hat das Tool eingehend geprüft und ein Gespräch mit dem Entwickler Peter Steinberger aus Wien geführt. Steinberger beschreibt, wie die Software die Automatisierung zahlreicher alltäglicher Aufgaben ermöglicht, beispielsweise das Beantworten von E-Mails oder das Versenden von Nachrichten über Plattformen wie Telegram und Discord. Er prägte dabei die kontroverse Bezeichnung "die gefährlichste Software der Welt", was das enorme Potenzial und die damit verbundenen Risiken unterstreicht.
Der Artikel beschreibt den Installationsprozess von OpenClaw auf einem Fedora Linux-System. Die einfache Ein-Zeilen-Installation wird hervorgehoben, gleichzeitig aber auch die damit verbundenen Sicherheitsbedenken aufgrund mangelnder Transparenz thematisiert. Die Entwicklung des Programms schreitet rasant voran, mit dem Ziel, diverse Anwendungen über APIs zu integrieren. Steinberger selbst äußerte Bedenken hinsichtlich des unfertigen Zustands der Software und ihres potenziell unkontrollierbaren Verhaltens.
Der Bericht von Heise zielt darauf ab, die Ursachen des Interesses an OpenClaw zu ergründen und seine Implikationen kritisch zu beleuchten. Während das Werkzeug erhebliche Automatisierungsmöglichkeiten bietet, bleiben seine Entwicklungsphase und die damit verbundenen Risiken, wie Steinbergers Anspielung auf 'Skynet', zentrale Diskussionspunkte.