Hensel FreeMask: Grundlagen der automatisierten Freistellung im Studio
Die Hensel FreeMask-Methode nutzt zwei aufeinanderfolgende Belichtungen, um präzise Maskierungsinformationen direkt bei der Aufnahme zu erzeugen.

Flaşçı hat einen technischen Leitfaden zum Hensel FreeMask-System veröffentlicht, das die Freistellung von Produkten in der Studiofotografie automatisieren soll. Das Verfahren basiert darauf, zwei Bilder in schneller Folge aufzunehmen: eines zur Erfassung der Produktdetails und ein zweites mit reiner Hintergrundbeleuchtung, um eine exakte Silhouette als Maske zu erhalten.
Dieser Ansatz zielt darauf ab, den Zeitaufwand für die manuelle Nachbearbeitung komplexer Strukturen wie feiner Fasern oder Kanten zu reduzieren. Durch die Aufzeichnung der Trenndaten bereits während des Shootings wird die Basis für eine präzisere Bildbearbeitung geschaffen. Voraussetzung für dieses Verfahren ist ein stabiles Setup, bei dem sich weder das Motiv noch die Kamera zwischen den Aufnahmen bewegen.
Die technische Umsetzung erfordert eine spezifische Ausrüstung, bestehend aus frei konfigurierbaren Blitzgruppen und einem kompatiblen Auslösesystem. Flaşçı weist darauf hin, dass herkömmliche Funkauslöser nicht für den FreeMask-Workflow ausreichen; es ist ein dedizierter FreeMask-Sender erforderlich. Besitzer von Geräten wie der Integra Plus-Serie sollten vorab prüfen, ob ihre Einheiten über die notwendigen Empfängerfunktionen verfügen.