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Versteckte Kosten beim Unternehmensverkauf, die Gründer oft übersehen

Gründer kalkulieren bei Unternehmensverkäufen oft Rechts- und Steuerkosten ein, vernachlässigen aber die emotionale Belastung, was dazu führen kann, dass das Unternehmen unter Wert verkauft wird.

11. Juli 2026
Versteckte Kosten beim Unternehmensverkauf, die Gründer oft übersehen

Bei der Vorbereitung auf den Verkauf ihres Unternehmens kalkulieren Gründer in der Regel Steuern, Anwaltsgebühren und mögliche Preisdifferenzen ein. Häufig übersehen sie jedoch die emotionale Belastung, die mit der Abgabe ihres Lebenswerks einhergeht und dazu führen kann, dass das Unternehmen unter seinem wahren Wert verkauft wird.

Christine Slocumb, eine erfahrene Unternehmerin und Beraterin, bezeichnet dies als „Abschiedssteuer“. Dies ist kein Posten, den Buchhalter finden werden; stattdessen manifestiert er sich in der Entscheidungsfindung, wenn Erschöpfung und Kummer die Verhandlungsposition schwächen können. Slocumb selbst verkaufte ihre Marketingagentur nach 22 Jahren und empfand den Verkaufsprozess als emotional zermürbend.

Zu Beginn des Verkaufsprozesses empfinden Gründer oft Euphorie über das Interesse potenzieller Käufer. Dieses Gefühl verblasst jedoch, wenn der Wert des Unternehmens auf Tabellenkalkulationszahlen und Expertenbewertungen reduziert wird.

In späteren Phasen des Verkaufs, wie z. B. während der Due Diligence, können Gründer Verletzlichkeit und Selbstzweifel erfahren. Potenzielle Käufer prüfen die Verträge und Finanzen des Unternehmens genau, was Fragen zu vergangenen Entscheidungen aufwerfen und eine Mischung aus Stolz, Abwehrhaltung und Hochstapler-Syndrom auslösen kann.

Originalquelle: inc.com