Finanzbildungskurs an High Schools kann 100.000 Dollar Lebensnutzen bringen
Während einige Bundesstaaten den Zugang zu Wett-Apps einschränken wollen, betonen Experten, dass Finanzbildung entscheidend für den Erfolg junger Menschen ist.

Ein einziges Semester Finanzbildung in der High School kann einem Schüler laut einer aktuellen Studie einen wirtschaftlichen Lebensnutzen von rund 100.000 Dollar bringen. Dieser finanzielle Ertrag übertrifft die Auswirkungen regulatorischer Maßnahmen, wie die Anhebung des Mindestalters für Wett-Apps, deutlich.
Experten argumentieren, dass die Fokussierung auf die Einschränkung von Apps wie Kalshi und Polymarket, wie derzeit in Texas diskutiert, ein grundlegenderes Problem übersieht: den Mangel an Finanzkompetenz bei jungen Menschen. Vorschriften lehren weder die Auswirkungen von Zinseszinsen auf Kreditkartenschulden noch erklären sie die Prinzipien von Investmentmärkten.
Daten zeigen, dass bis zu 80 % der Teenager noch nie von einem FICO-Kreditscore gehört haben und fast die Hälfte einen Zinssatz von 18 % für handhabbar hält. Dieser Mangel ist kritisch, da ein Mangel an Finanzverständnis zu erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Laufe des Lebens führen kann.
Glücklicherweise wandelt sich die Landschaft. Etwa 30 US-Bundesstaaten schreiben inzwischen persönliche Finanzbildung in High Schools vor, ein deutlicher Anstieg seit 2020. Außerhalb dieser Staaten erhalten nur sehr wenige Schüler vor ihrem Abschluss eine Finanzbildung. Arbeitgeber wie Amazon und IBM investieren ebenfalls in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und erkennen den Wert von Finanzkenntnissen für Produktivität und Engagement.