Hochschulbildung verlagert sich zu kompetenzbasiertem Lernen
Universitäten und Hochschulen gestalten ihre Lehrpläne neu, um die tatsächlichen Fähigkeiten und Kenntnisse der Studierenden über die traditionelle Unterrichtszeit zu stellen.

Der Hochschulsektor in den USA durchläuft einen bedeutenden Wandel, da Institutionen neu bewerten, wie Lernen gemessen wird. Der Fokus verschiebt sich von der im Klassenzimmer verbrachten Zeit hin zu dem, was Studenten nach Abschluss ihres Studiums tatsächlich leisten können.
Diese Entwicklung hat zum Aufstieg der kompetenzbasierten Bildung (Competency-Based Education, CBE) geführt. Dieses Modell verändert die Art und Weise, wie Institutionen Kurse gestalten, Lernergebnisse bewerten und Abschlüsse konzipieren.
Kompetenzbasiertes Lernen hat sich von einem Nischenexperiment zu einem stetig wachsenden Modell in der US-Hochschulbildung entwickelt. Forschungen der American Institutes for Research (AIR) deuten darauf hin, dass eine wachsende Zahl von Programmen diesen Ansatz verfolgt, um sicherzustellen, dass Absolventen über die vom Arbeitsmarkt geforderten praktischen Fähigkeiten verfügen.