Geschichte der künstlichen Intelligenz: Bosch blickt auf Entwicklungsschritte zurück
Robert Bosch GmbH hat einen Überblick über die Geschichte der Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) veröffentlicht, der wichtige Meilensteine von frühen Theorien bis zu modernen Anwendungen beleuchtet.

Robert Bosch GmbH hat eine historische Übersicht über die künstliche Intelligenz (KI) veröffentlicht, die wichtige Entwicklungsschritte detailliert darstellt. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Forschung im Bereich der KI Mitte des 20. Jahrhunderts begann, mit dem Ziel, Maschinen zu schaffen, die menschenähnliches Lernen und Denken ermöglichen.
Die grundlegenden Konzepte für KI reichen bis ins Jahr 1936 zurück, als der Mathematiker Alan Turing Theorien über Rechenmaschinen entwickelte, die kognitive Prozesse ausführen könnten. Der Begriff "künstliche Intelligenz" wurde jedoch erst 1956 auf einer Konferenz am Dartmouth College geprägt, wo auch das erste KI-Programm, "Logic Theorist", entwickelt wurde.
Technologische Fortschritte haben die KI erheblich vorangetrieben. Bis 1966 wurde der erste Chatbot, ELIZA, entwickelt. KI trat 1972 mit dem Expertensystem MYCIN in das medizinische Feld ein. Im Jahr 1986 erhielt der Computer durch das Programm "NETtalk" eine Stimme, und 1997 besiegte IBMs Deep Blue den Schachweltmeister Garry Kasparov.
Das 21. Jahrhundert hat eine zunehmende Integration von KI in den Alltag gesehen. Apple brachte 2011 seinen digitalen Assistenten Siri auf den Markt, im selben Jahr gewann IBMs Watson eine US-Quizshow und demonstrierte Fähigkeiten in der Verarbeitung natürlicher Sprache. In jüngerer Zeit, seit 2021, haben Text-zu-Bild-Modelle wie DALL-E von OpenAI für Aufsehen gesorgt, indem sie die Erstellung detaillierter Bilder aus Textbeschreibungen ermöglichen.