HK Korruptionsbekämpfer trifft UNODC-Chef und stellt KI-System vor
Hongkongs Antikorruptionsbehörde (ICAC) hat die strategische Zusammenarbeit mit dem UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) verstärkt. ICAC-Chef Woo Ying-ming präsentierte in Wien ein neues KI-basiertes Ermittlungssystem.
Wien, Österreich – Die unabhängige Kommission zur Korruptionsbekämpfung (ICAC) in Hongkong hat ihre strategische Zusammenarbeit mit dem Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) ausgebaut. Dies wurde bei einem Treffen in Wien vereinbart.
ICAC-Kommissar Woo Ying-ming traf sich mit der neu ernannten UNODC-Exekutivdirektorin Monica Juma, um die weitere Kooperation im Kampf gegen Korruption zu besprechen. Das Treffen fand im Rahmen von Woos fünftägigem Besuch in der österreichischen Hauptstadt statt.
Während seines Besuchs stellte ICAC auch sein neues, auf künstlicher Intelligenz basierendes "Tianma"-System vor. Das System wurde auf einer von UNODC organisierten Konferenz zur Korruptionsbekämpfung präsentiert, die den internationalen Austausch von Best Practices zum Ziel hatte. Das "Tianma"-System soll Ermittlungen und präventive Maßnahmen deutlich effizienter gestalten.
Das Ziel des Besuchs war es, die globale Korruptionsbekämpfung voranzutreiben und Erfahrungen im Einsatz von KI in der Strafverfolgung zu teilen. Die verstärkte Partnerschaft mit UNODC soll die internationale Überwachung und den Informationsaustausch in diesem Bereich verbessern.