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Technologie

HMS Networks informiert über Sicherheitslücke bei IPm RTU-Einheiten

HMS Networks hat Sicherheitsanweisungen veröffentlicht, um eine kritische Schwachstelle (CVE-2013-2802) in IPm RTU-Produkten zu beheben.

3. November 2026

HMS Networks hat eine Sicherheitsmitteilung zu einer kritischen Schwachstelle (CVSS-Wert 10.0) veröffentlicht, die verschiedene IPm RTU-Modelle betrifft. Die Sicherheitslücke ermöglicht es Angreifern aus der Ferne, beliebigen Code auszuführen oder Dateien zu manipulieren, indem sie undokumentierte Funktionscodes des Sixnet-Protokolls ausnutzen.

Betroffen sind unter anderem Einheiten der ST-IPm- und VT-mIPm-Produktreihen. Die Gefahr besteht insbesondere dann, wenn Telnet- und FTP-Dienste ohne zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen aktiv sind, da dies unbefugten Zugriff auf Root-Ebene über Ethernet-Schnittstellen ermöglichen kann.

Zur Absicherung empfiehlt das Unternehmen die Deaktivierung von Root-Konten, die verpflichtende Einrichtung von Benutzerauthentifizierungen sowie die Konfiguration von spezifischen iptables-Regeln zur Blockade des Sixnet UDR-Traffics. Zudem wird dazu geraten, Steuerungssysteme grundsätzlich vom öffentlichen Internet zu isolieren und ausschließlich über gesicherte VPN-Verbindungen auf sie zuzugreifen.

Originalquelle: hms-networks.com