Holmen erzielt operatives Ergebnis von 689 Mio. SEK im zweiten Quartal
Der Forstkonzern Holmen verzeichnete im zweiten Quartal 2026 ein operatives Ergebnis von 689 Millionen SEK unter schwierigen Marktbedingungen.

Der Forst- und Holzkonzern Holmen meldet für das zweite Quartal 2026 ein operatives Ergebnis von 689 Millionen SEK. Das Unternehmen sieht sich weiterhin mit einem schwachen Bausektor konfrontiert, was die Nachfrage nach Holzprodukten belastet und das Ergebnis im Vergleich zu den Vorperioden dämpft.
Im Geschäftsbereich Forstwirtschaft führten Sturmschäden in Schweden zu höheren Ernte- und Logistikkosten. Da das Unternehmen seine Ressourcen neu ausrichten muss, wird die Erntemenge aus dem eigenen Waldbestand für die Jahre 2026 und 2027 voraussichtlich geringer ausfallen. Die finanziellen Auswirkungen dieser operativen Einschränkungen werden jedoch als begrenzt eingestuft.
Der Energiebereich des Konzerns bleibt von der Volatilität an den europäischen Strommärkten geprägt, wobei sich die Preise nach volatilen Phasen zuletzt stabilisierten. Holmen setzte seinen Kurs der Kapitalrückführung an die Aktionäre fort und schüttete im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 2,5 Milliarden SEK an Dividenden und Aktienrückkäufen aus. Die Verschuldungsquote des Unternehmens stieg bis Ende Juni auf 12,1 Prozent.
Das Unternehmen konzentriert sich auf die Anpassung seiner Produktionsmengen an die aktuelle Marktsituation. Ziel ist es, die Effizienz in einem Umfeld volatiler Rohstoffpreise und anhaltender Unsicherheit in der Bauindustrie aufrechtzuerhalten.