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Reise

Hausbasierte Gastronomie erfüllt UN-Richtlinien

Reisende bevorzugen zunehmend hausbasierte kulinarische Erlebnisse, was dem Fahrplan der UN Tourismusorganisation für authentische Gastronomie entspricht.

13. Juli 2026
Hausbasierte Gastronomie erfüllt UN-Richtlinien

Reisende setzen zunehmend die im Juni 2026 veröffentlichten Richtlinien der UN Tourismusorganisation für die Entwicklung des gastronomischen Tourismus um und entscheiden sich für hausbasierte Gastronomieerlebnisse, die Authentizität und kulturellen Austausch fördern. Der Bericht der Organisation zielt darauf ab, lokales Erbe zu bewahren und die Standardisierung kulinarischer Traditionen zu bekämpfen.

Branchenstatistiken zeigen einen wachsenden Trend, bei dem Touristen echte kulturelle Immersion suchen und sich von kommerziellen Gastronomieangeboten abwenden, um an Mahlzeiten und Kochkursen in lokalen Haushalten teilzunehmen. Dieser Wandel, "kulinarische Bürgerschaft" genannt, ermöglicht es Reisenden, sich tiefgehend mit lokalen Praktiken und dem Kulturerbe auseinanderzusetzen.

"Der Bericht der UN Tourismusorganisation warnt ausdrücklich vor der Gefahr standardisierter kulinarischer Erlebnisse, die die Verbindung zu lokalen Praktiken verlieren", sagte Jean-Michel Petit, CEO von Eatwith. "Wir freuen uns, dass dieser globale Rahmen unsere Kernmission bestätigt. Indem wir Türen zu privaten Wohnküchen öffnen, liefern wir den ultimativen Beweis für nachhaltige Gastronomie und verwandeln eine politische Idee in eine unvergessliche Realität."

Dieses Verhalten wird durch den Wunsch der Reisenden nach authentischen Verbindungen angetrieben. Der Amadeus Travel Trends Report 2026 ergab, dass 64 % der globalen Reisenden "personalisierte Gemeinschaftsverbindungen" priorisieren. Dies äußert sich in Erlebnissen, bei denen Besucher traditionelle Rezepte direkt von lokalen Gastgebern in Städten wie Lissabon oder Bologna lernen und somit sicherstellen, dass die Einnahmen aus dem Tourismus direkt den lokalen Bewohnern und Lebensmittelproduzenten zugutekommen.

Originalquelle: prweb.com