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Hongkongs Familienvermögen ziehen sich aus Immobilien zurück und setzen auf Tech

Die neue Generation von Führungskräften in Hongkonger Family Offices verlagert ihre Investitionen von klassischen Immobilien hin zu Technologieunternehmen.

3. November 2026
Hongkongs Familienvermögen ziehen sich aus Immobilien zurück und setzen auf Tech

In Hongkong vollzieht sich ein Strategiewechsel bei der Vermögensverwaltung wohlhabender Familien. Anstatt wie in der Vergangenheit primär in Immobilien zu investieren, setzen Family Offices verstärkt auf den Technologiesektor und hier insbesondere auf künstliche Intelligenz.

Die treibende Kraft hinter dieser Neuausrichtung ist ein Generationenwechsel in den Führungsebenen dieser Investitionshäuser. Laut Sean Greenhalgh, CEO von Angelflow, haben die neuen Entscheider ein größeres Interesse an Technologieunternehmen. Dabei fordern sie jedoch zunehmend effizientere Wege zum Börsengang, da sie sich von den früher üblichen, jahrzehntelangen Haltedauern distanzieren.

Diese Entwicklung begleitet eine positive Prognose für den Finanzplatz Hongkong. KPMG schätzt, dass das Volumen der Börsengänge (IPOs) in der Region bis Ende 2026 ein Volumen von 63,7 Milliarden US-Dollar erreichen könnte. Die Stadt fungiert dabei weiterhin als Brückenkopf für internationale Kapitalgeber, die Zugang zum chinesischen Technologiesektor suchen.

Der Trend verdeutlicht, dass die Attraktivität von Investitionen in innovative Technologien mittlerweile die traditionelle Prestige-Wirkung von Immobilienbesitz übersteigt.

Originalquelle: techinasia.com