Wohnungsangebot wächst langsamer – Florida eine Ausnahme
Das aktive Wohnungsangebot steigt bundesweit, aber mit abnehmender Geschwindigkeit. Florida verzeichnet hingegen einen leichten Rückgang des Angebots im Jahresvergleich.

Das aktive Wohnungsangebot in den USA ist im Juli 2026 im Jahresvergleich um 2,1 % gestiegen. Diese Wachstumsrate hat sich gegenüber dem Anstieg von 24,7 % im Vorjahr deutlich verlangsamt, was auf stabilere Angebots- und Nachfragedynamiken nach Verschiebungen in der Binnenmigration und bei den Zinssätzen hindeutet.
Trotz des leichten nationalen Anstiegs liegt das Gesamtangebot immer noch 9,1 % unter dem Niveau vor der Pandemie im Juli 2019. Bestimmte Regionen, insbesondere im Mittleren Westen und Nordosten, weisen weiterhin ein knappes Wohnungsangebot auf. In diesen Gebieten haben Verkäufer in der Regel eine stärkere Verhandlungsposition im Vergleich zu Märkten im Süden.
Im Gegensatz zum nationalen Trend ist das aktive Wohnungsangebot in Florida um 14 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies stellt eine bemerkenswerte Veränderung für einen Bundesstaat dar, der in letzter Zeit einige der schwächsten regionalen Marktentwicklungen verzeichnete. In der Zwischenzeit haben Regionen im Sunbelt und im Bergwesten, darunter Märkte wie Austin und Punta Gorda in Florida, gesehen, dass ihre Angebotsniveaus das Niveau vor der Pandemie 2019 wieder erreicht oder übertroffen haben.
Die Fülle an Neubauten und die daraus resultierenden Preisanpassungen im Sunbelt haben auch den Wiederverkaufsmarkt beeinflusst. Bauherren haben Anreize und Rabatte angeboten, was einige Käufer von bestehenden Häusern abgelenkt hat. Dies hat zu einem erhöhten Angebot an bestehenden Häusern und Preisdruck in bestimmten Gebieten geführt, auch wenn die nationalen Hauspreise im Jahresvergleich unverändert bleiben.