HPQ Silicium startet Vorinbetriebnahme einer Pilotanlage für Rauchquarzreaktoren
HPQ Silicium Inc. hat bekannt gegeben, dass sein Tochterunternehmen HPQ Silicon Polvere mit der Vorinbetriebnahme seiner Pilotanlage für Rauchquarzreaktoren (FSR) begonnen hat. Der Betrieb soll im dritten Quartal aufgenommen werden.

HPQ Silicium Inc. hat mitgeteilt, dass sein Tochterunternehmen HPQ Silicon Polvere mit den Vorinbetriebnahmearbeiten für seine Pilotanlage des Reaktors für Rauchquarz (FSR) begonnen hat. Das Unternehmen gibt an, dass die Fortschritte den Erwartungen entsprechen und die Anlage voraussichtlich im dritten Quartal des Jahres in Betrieb gehen wird. Dies stellt einen wichtigen Schritt in der Kommerzialisierung der FSR-Technologie des Unternehmens dar.
Der Technologieanbieter des Unternehmens, PyroGenesis Canada Inc., hat den Beginn der Vorinbetriebnahme für die 50 Tonnen pro Jahr (TPY) umfassende Pilotanlage bestätigt. Anfänglich wird das System im Batch-Verfahren betrieben, um Rauchquarzmaterial mit einer spezifischen Oberfläche von 150 bis 200 m²/g zu produzieren, entsprechend den früheren Laborergebnissen. Anschließend wird der Betrieb auf einen halbkontinuierlichen Modus für die Herstellung von kommerziellem Rauchquarz umgestellt.
In nachfolgenden Phasen wird die Pilotanlage optimiert, um Rauchquarz in Lebensmittel- und Pharmaqualität mit einer spezifischen Oberfläche von über 300 m²/g zu produzieren. Laut Bernard Tourillon, Präsident und CEO von HPQ Silicon und HPQ Silicon Polvere, werden die produzierten Materialien unter Geheimhaltungsvereinbarungen (NDA) zur Qualifizierung an verschiedene potenzielle Kunden gesendet. Ziel ist die Aushandlung von Abnahmeverträgen für das kohlenstoffarme Rauchquarzmaterial.
HPQ Polvere und PyroGenesis überarbeiten derzeit die technische und wirtschaftliche Machbarkeitsstudie des Projekts. Diese Überarbeitung berücksichtigt Prozessverbesserungen und frühere Diskussionen über Lizenzänderungen. Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass seine Technologie das wirtschaftliche Potenzial in einer Branche, in der traditionelle Hersteller von Rauchquarz typischerweise EBITDA-Margen von rund 20 % erzielen, erheblich steigern kann.