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Fertigung

HPQ Silicium: Neuer Reaktor reduziert CO2-Emissionen um über 50%

HPQ Silicium Inc. kündigt an, dass seine neue Reaktor-Technologie für Fumed Silica die direkten CO2-Emissionen um über 50 % senken kann. Das Verfahren verzichtet auf Siliziummetall als Rohstoff.

11. Juni 2026
HPQ Silicium: Neuer Reaktor reduziert CO2-Emissionen um über 50%

HPQ Silicium Inc. hat bedeutende Umweltvorteile seiner neu entwickelten Fumed-Silica-Reaktortechnologie bekannt gegeben. Der Reaktor, entwickelt von der hundertprozentigen Tochtergesellschaft HPQ Silica Polvere in Zusammenarbeit mit PyroGenesis Canada Inc., soll die direkten CO2-Äquivalent-Emissionen (CO2e) in der Fumed-Silica-Produktion um über 50 % im Vergleich zu Industriestandards senken.

Die herkömmliche Herstellung von Fumed Silica verwendet Siliziummetall als Rohstoff. Dieser Prozess erfordert hohe Energie und erzeugt Chlorwasserstoffgas als Nebenprodukt, was zu einem CO2-Fußabdruck von etwa 9,5 Tonnen CO2e pro Tonne Fumed Silica führt, wovon über 60 % auf die Herstellung von Siliziummetall entfallen.

Der neue HPQ Polvere-Reaktor ermöglicht die direkte Umwandlung von Quarz in Fumed Silica und umgeht den energieintensiven karbotermischen Prozess zur Herstellung von Siliziummetall. Diese Innovation könnte die direkten CO2e-Emissionen um über 60 % reduzieren, was etwa 5 Tonnen CO2e pro produzierter Tonne Fumed Silica entspricht.

Bernard Tourillon, Präsident und CEO von HPQ Silicium, erklärte, dass das Verfahren auch den Energiebedarf um mindestens 86 % senkt. HPQ ist davon überzeugt, Fumed Silica in kommerzieller Qualität mit einem deutlich reduzierten CO2-Fußabdruck herstellen zu können. Beispielsweise könnte die Einführung der Technologie in Kanada die jährlichen Emissionen um 120.000 Tonnen, in den USA um 145.000 Tonnen und in Europa um 460.000 Tonnen senken, abhängig von den Marktvolumina.

Originalquelle: hpqsilicon.com