HSD Metrics: Mitarbeiter-Feedback-Industrie löst seit 100 Jahren die falschen Probleme
HSD Metrics argumentiert, dass Milliarden für Mitarbeiter-Feedback-Tools ausgegeben wurden, die Mitarbeiterfluktuation jedoch hoch bleibt. Laut dem Unternehmen liegt das Problem nicht in der Technologie, sondern im zugrundeliegenden Engagement-Modell.

Seit über einem Jahrhundert investieren Unternehmen Milliarden in Methoden zur Sammlung von Mitarbeiterfeedback, doch eine hohe Fluktuation bleibt bestehen. HSD Metrics vertritt die Ansicht, dass die Branche des Mitarbeiter-Feedbacks seit geraumer Zeit die falschen Probleme löst.
Mitarbeiterbefragungen entstanden in den frühen 1920er Jahren zur Bekämpfung von Arbeitsunruhen und zur Steigerung der Moral. Trotz technologischer Fortschritte von Papierformularen bis hin zu hochentwickelten digitalen Plattformen und KI-Analysen bleibt das Grundproblem bestehen: Der Fokus hat sich auf die Sammlung von Feedback verlagert, anstatt es in umsetzbare Verbesserungen für das Mitarbeitererlebnis zu übersetzen.
"Die HR-Profession hat Jahrzehnte damit verbracht, die Werkzeuge zur Feedbacksammlung zu verbessern", sagte Dan Cahill, Managing Principal bei HSD Metrics. "Was sie nicht gelöst hat, ist die Lücke zwischen dem Bericht und der Reaktion. In dieser Lücke wird die Mitarbeiterbindung gewonnen oder verloren. Und es ist kein Technologieproblem. Es ist ein Modellproblem."
Der Markt für Mitarbeiter-Feedback-Software wird voraussichtlich jährlich über 1 Milliarde US-Dollar erreichen. Organisationen sammeln jedoch mehr Daten als je zuvor, ohne unbedingt danach zu handeln. Forschungen deuten darauf hin, dass die Befragung von Mitarbeitern ohne anschließende Maßnahmen zu vermehrter Frustration und verringertem Engagement führen kann.
HSD Metrics schlägt vor, dass die nächste Evolutionsstufe beim Mitarbeiter-Feedback nicht von besseren Fragen kommen wird, sondern von einem neu gestalteten Modell. Ihr IEXM-Framework (Integrated Employee Experience Management) zielt darauf ab, einen kontinuierlichen Dialog und proaktive Problemlösungen zu schaffen, bevor sich Mitarbeiter entscheiden zu gehen.