Huawei und Branchenpartner diskutieren Energiewende in der Telekommunikation
Auf dem 10. Global ICT Energy Efficiency Summit in Wien erörterten Experten den Wandel von Telekommunikationsstandorten zu aktiven Teilnehmern am Energiemarkt.

Das 10. Global ICT Energy Efficiency Summit fand vom 14. bis 15. Oktober in Wien statt. Vertreter von Mobilfunkbetreibern, Funkturmbetreibern und Energiedienstleistern debattierten über die steigenden Energieanforderungen digitaler Infrastrukturen. Ein zentraler Punkt war die Umstellung von Telekommunikationsstandorten, die bisher reine Energieverbraucher sind, hin zu Akteuren, die das Stromnetz aktiv unterstützen können.
Die Teilnehmer analysierten technische Konzepte zur Integration von Speichersystemen in bestehende Basisstationen. Durch die Bereitstellung von Lastmanagement-Diensten könnten Netzbetreiber zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen und gleichzeitig ihre Betriebskosten senken. Experten betonten jedoch, dass für diese bidirektionale Energienutzung erhebliche Investitionen in die Hardware und Steuerungstechnik erforderlich seien.
Trotz bestehender regulatorischer und technischer Hürden einigten sich die Branchenvertreter auf die Notwendigkeit einer integrierten Energiestrategie. Ziel dieser Entwicklung ist es, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bei der Notstromversorgung zu verringern und die digitale Infrastruktur effizienter in das Gesamtsystem zu integrieren.