Huawei-Manager erklärt Begrenzungen der Akkukapazität von Smartphones
Li Xiaolong, CTO von Huawei Terminal, hat sich zur Einschränkung der nutzbaren Akkukapazität bei einigen Smartphones geäußert. Laut ihm liegt das Problem in Designentscheidungen, nicht in absichtlichen Beschränkungen.

Li Xiaolong, Chief Technology Officer bei Huawei Terminal, hat eine Erklärung dafür geliefert, warum bestimmte Smartphones die nutzbare Akkukapazität zu begrenzen scheinen. Laut Li liegt das Problem nicht in einer absichtlichen Kapazitätsblockade, sondern in Designentscheidungen, bei denen die Geräte nicht für den Betrieb bei sehr niedrigen Spannungen ausgelegt wurden.
"Einige Telefone sperren die Kapazität nicht absichtlich für die Verbraucher, sondern sie wurden ohne Berücksichtigung des Niederspannungsbetriebs entwickelt", erklärte Li Xiaolong. Er führte weiter aus, dass aktuelle Hochsilizium-Akkus im Vergleich zu herkömmlichen Graphit-Akkus immer noch eine beträchtliche Menge an Kapazität bei niedrigen Spannungen freisetzen können. Wenn das Telefon jedoch abgeschaltet wird, bevor diese Kapazität genutzt werden kann, bleibt sie unzugänglich.
Der CTO verglich die Situation mit dem Ausgießen von Wasser aus einem Glas und betonte die Bedeutung der Abschaltspannung. Er erklärte, dass, wenn die Abschaltspannung höher eingestellt ist als die Entladeschlussspannung des Akkus, nicht das gesamte verfügbare 'Wasser' ausgegossen werden kann. Das bedeutet, dass ein Teil der gespeicherten Energie ungenutzt bleibt, auch wenn sie technisch gesehen noch freisetzbar ist.
Li Xiaolong hat sich bereits zuvor zu Themen rund um die Batterietechnologie geäußert, einschließlich der Frage, ob die beworbene Kapazität eines Telefons seiner tatsächlich nutzbaren Menge entspricht. Seine jüngsten Kommentare unterstreichen die Rolle des ursprünglichen Designs bei der Bestimmung der ultimativen Leistung und der effektiven Kapazität des Akkus eines Geräts.