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Technologie

Huawei steht in New York wegen organisierter Kriminalität vor Gericht

Der chinesische Technologiekonzern Huawei Technologies muss sich in New York einem Strafverfahren stellen. Die Anklagepunkte umfassen mutmaßlichen Technologiediebstahl, Industriespionage und Betrug.

8. September 2026
Huawei steht in New York wegen organisierter Kriminalität vor Gericht

Huawei Technologies, ein bedeutendes chinesisches Technologieunternehmen, muss sich ab Dienstag in New York einem Strafverfahren wegen organisierter Kriminalität stellen. Staatsanwälte werfen dem Unternehmen vor, Technologie gestohlen, US-amerikanische Geschäftsgeheimnisse zu entwenden versucht und Drahtzug- und Bankbetrug begangen zu haben.

Die Anklageschrift behauptet zudem, dass Huawei und einige seiner Tochtergesellschaften trotz US-Sanktionen Geschäftsbeziehungen in Nordkorea unterhalten haben. Weiterhin soll das Unternehmen Überwachungsausrüstung installiert haben, die dem Iran bei der Spionage von Demonstranten während der Proteste im Jahr 2009 half.

Huaweis Anwälte haben versucht, die Anklage abzuweisen, mit der Begründung, die Vorwürfe seien zu vage und dehnten die US-amerikanische Gerichtsbarkeit unzulässig auf das Ausland aus. Das Unternehmen selbst bezeichnete die Darstellung der Staatsanwaltschaft als "beweisbar falsch".

Huawei ist der weltweit größte Anbieter von Ausrüstung für drahtlose Telekommunikationsnetze, jedoch ist dem Unternehmen der Verkauf von Ausrüstung an US-amerikanische Netzbetreiber aufgrund von Sicherheitsbedenken untersagt. Auch andere westliche Länder haben Beschränkungen gegen Huawei erlassen.

Originalquelle: fastcompany.com