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Technologie

Hugging Face-Chef sieht Hauptrisiken für KI in geschlossenen Unternehmenslaboren

Clément Delangue betont, dass die größten Gefahren der KI-Entwicklung nicht in offenen Modellen, sondern in geheim gehaltenen Projekten liegen.

4. November 2026
Hugging Face-Chef sieht Hauptrisiken für KI in geschlossenen Unternehmenslaboren

Auf der WIRED World Fair in Miami erklärte Clément Delangue, CEO von Hugging Face, dass die gravierendsten Risiken der KI-Technologie in der abgeschotteten Entwicklung durch Großkonzerne begründet liegen. Er sieht in der quelloffenen Entwicklung ein notwendiges Korrektiv, um die Konzentration von Macht und technologischen Kapazitäten zu verhindern.

Im Hinblick auf Vorfälle, bei denen KI-Agenten von Drittanbietern Hugging Face attackierten, forderte Delangue eine klare rechtliche Verantwortung für die Urheber dieser Systeme. Cyberangriffe durch KI-Agenten dürften keinen rechtsfreien Raum genießen, so der CEO.

Hugging Face verzeichnet aktuell über 20 Millionen Nutzer. Nachdem Nvidia im September die geplante Übernahme für 12,93 Milliarden Dollar bekannt gab, positioniert sich das Unternehmen weiterhin als Plattform für demokratisierten Zugang zu KI-Ressourcen, um gegen die Marktmacht weniger großer Akteure zu bestehen.

Originalquelle: wired.com