Ungarns Ex-Außenminister Péter Szijjártó tritt BYD bei
Ungarns früherer Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó hat sein Parlamentsmandat niedergelegt, um eine Position beim chinesischen Elektroautohersteller BYD anzutreten.

Péter Szijjártó, Ungarns ehemaliger Minister für auswärtige Angelegenheiten und Handel, hat seine Position als Parlamentsabgeordneter aufgegeben, um zum chinesischen Elektroautohersteller BYD zu wechseln. Szijjártó, der lange Zeit als ungarischer Außenminister fungierte, war ein aktiver Befürworter chinesischer Investitionen in der ungarischen Automobilindustrie.
Bei BYD wird Szijjártó Berichten zufolge für Außenbeziehungen und die Entwicklung neuer Geschäftsfelder zuständig sein. Er bezeichnete das Unternehmen zuvor als eine der erfolgreichsten Entwicklungsgeschichten der Automobilindustrie in den letzten 20 Jahren und als weltweit führenden Hersteller von Elektrofahrzeugen.
Der Wechsel erfolgt, während BYD seine erste Pkw-Fabrik in Europa in Südungarn errichtet. Das Unternehmen kündigte zuvor an, dass die Fahrzeugmontage im vierten Quartal dieses Jahres beginnen soll, was etwa ein Jahr später als ursprünglich geplant ist.
Das Werk in Szeged ist BYD's erste Fabrik in Europa. Die Produktion des reinen Elektrokleinwagens Dolphin Surf sollte zuvor bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Derzeit installiert BYD die Ausrüstung am ungarischen Standort.