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Fertigung

Hyundai-Fabrikarbeiter streiken wegen Einführung von Humanoiderobotern

Tausende gewerkschaftlich organisierte Hyundai-Arbeiter haben in Südkorea die Arbeit niedergelegt. Grund dafür sind Pläne des Autoherstellers, humanoide Roboter einzusetzen.

16. Juli 2026
Hyundai-Fabrikarbeiter streiken wegen Einführung von Humanoiderobotern

Tausende gewerkschaftlich organisierte Hyundai-Arbeiter sind in Südkorea in den Streik getreten, nachdem die Verhandlungen mit dem Automobilhersteller über den geplanten Einsatz von humanoiden Robotern gescheitert waren. Dies stellt einen signifikanten Widerstand der organisierten Arbeiterschaft gegen die neueste Welle der Roboterautomatisierung dar.

Der Teil-Streik im Hyundai-Automobilproduktionskomplex in Ulsan ist Berichten zufolge der erste Fabrikstillstand in der Automobilindustrie, der sich mit humanoiden Robotern befasst. Die Arbeiter haben bereits ihre Tag- und Nachtschichten vom 13. bis 15. Juli um zwei Stunden verkürzt und planen weitere viertägige Streiks vom 20. bis 22. Juli, nachdem 15 Verhandlungsrunden zu keiner Einigung geführt hatten.

Der Widerstand der Gewerkschaft begann, als die Hyundai Motor Group Anfang des Jahres die neueste Version des humanoiden Roboters Atlas vorstellte. Der über 1,8 Meter große Roboter, der mehr als 45 Kilogramm heben kann, wird von Boston Dynamics hergestellt, einem US-amerikanischen Robotikunternehmen, das nun eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Hyundai wird.

Die Hauptanliegen der Arbeiter drehen sich um mögliche Arbeitsplatzverluste und die Auswirkungen der Roboterintegration auf ihre Arbeitsbedingungen und Löhne. Die Gewerkschaft fordert Garantien, dass die Automatisierung nicht zu Entlassungen führt. Es wird erwartet, dass die Verhandlungen fortgesetzt werden, um eine Lösung zu finden, die den technologischen Fortschritt mit den Interessen der Arbeitnehmer in Einklang bringt.

Originalquelle: arstechnica.com