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Fertigung

Hyundai und Gewerkschaft erzielen vorläufige Einigung nach Streik

Hyundai Motor und seine Gewerkschaft haben eine vorläufige Vereinbarung erzielt, die einen größeren Streik beendet. Die Einigung beinhaltet Lohnerhöhungen und Boni für die Arbeitnehmer.

25. August 2026
Hyundai und Gewerkschaft erzielen vorläufige Einigung nach Streik
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Südkoreas größter Automobilhersteller Hyundai Motor hat eine vorläufige Einigung mit seiner Gewerkschaft erzielt und damit einen größeren Streik beendet, der den Betrieb unterbrochen hatte. Dies ist der erste unternehmensweite Streik seit einem Jahrzehnt, an dem rund 40.000 Mitarbeiter beteiligt waren.

Die Vereinbarung sieht eine Erhöhung des monatlichen Grundlohns um 100.000 südkoreanische Won (etwa 68 Euro) vor. Zusätzlich erhalten die Mitarbeiter eine Bonuszahlung in Höhe von vier Monatsgehältern. Das Unternehmen stimmte auch zu, die Forderung der Gewerkschaft nach einer Anhebung des Rentenalters zu prüfen, vorausgesetzt, die Regierung verabschiedet ein Gesetz zur Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters von 60 auf 65 Jahre.

Darüber hinaus verpflichtete sich Hyundai Motor, kein 'Lohn-Peak'-System einzuführen, das die Gehälter älterer Mitarbeiter in den Jahren vor dem Ruhestand schrittweise gesenkt hätte. Die Gewerkschaftsmitglieder werden am 31. August über die Vorschläge abstimmen.

Der Streik hat Hyundai Motor schätzungsweise rund 1,6 Milliarden US-Dollar an Produktionsausfällen gekostet. Trotz eines Rekordumsatzes im zweiten Quartal verzeichnete das Unternehmen aufgrund rückläufiger Verkaufszahlen einen Rückgang des Betriebsgewinns um 20,8 % im Jahresvergleich.

Originalquelle: ithome.com