📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

IBM FlashSystem.ai: KI übernimmt Steuerung von Storage-Systemen

IBM hat sein FlashSystem.ai-Portfolio vorgestellt, das KI-Agenten direkt in Speichergeräte integriert. Das neue System automatisiert und führt Aufgaben aus, die traditionell menschliches Eingreifen erforderten.

16. Juli 2026
IBM FlashSystem.ai: KI übernimmt Steuerung von Storage-Systemen

IBM hat sein neues FlashSystem.ai-Portfolio vorgestellt, eine Entwicklung, die die Rolle von Speichersystemen in Unternehmensrechenzentren neu definiert. Diese neue Lösung integriert KI-Agenten direkt in Speichergeräte und automatisiert und führt autonom Aufgaben aus, die bisher von Systemadministratoren wahrgenommen wurden.

Traditionell fungierten Speichersysteme von Unternehmen als passive Datenspeicher. Die FlashSystem.ai-Architektur von IBM ändert dieses Paradigma. Integrierte KI-Agenten übernehmen aktiv Aufgaben wie Provisionierung, Leistungsoptimierung, Diagnose und Fehlerbehebung. Diese Funktionen werden automatisch und vollständig dokumentiert ausgeführt, wodurch die Abhängigkeit von manueller Überwachung und Fehlerbehebung reduziert wird.

FlashSystem.ai ist keine separate Software oder ein Add-on; es ist eine integrierte Schicht, die auf den neuen FlashSystem-Modellen von IBM läuft. Seine Entscheidungslogik wird auf Milliarden von Telemetriedaten trainiert, die über mehrere Jahre hinweg aus realen Produktionsumgebungen gesammelt wurden. Das System bietet automatische Provisionierung von Volumes basierend auf Workload-Profilen, kontinuierliche Selbstoptimierung, proaktive Anomalieerkennung und automatische Fehlerbehebung. Darüber hinaus generiert es prüfbare, KI-gesteuerte Protokolle zur Gewährleistung der Compliance.

IBM betont, dass FlashSystem.ai agentenbasiert arbeitet, was bedeutet, dass es nicht nur Aktionen empfiehlt, sondern diese autonom durch mehrstufige Arbeitsabläufe ausführt. Beispielsweise kann es beim Erkennen einer fehlerhaften Festplatte automatisch eine Sicherungskopie erstellen, einen RAID-Neubau einleiten und Aufbewahrungsrichtlinien anpassen. Darüber hinaus nutzt das System natürliche Sprache zur Steuerung anstelle komplexer Befehlszeilen, was die Einstiegshürde senkt und erfahrene Administratoren von Routineaufgaben entlastet.

Die Technologie ist auch in die FlashCore Module (FCM5) von IBM integriert, die eine schnelle Erkennung von Ransomware in weniger als 60 Sekunden auf Hardwareebene ermöglichen. IBM schätzt, dass dies den manuellen Aufwand um bis zu 90 % reduzieren und die Betriebskosten in bestimmten Szenarien um bis zu 57 % senken kann.

Originalquelle: enthus.de