iconectiv startet Lösung gegen Rufnummernmissbrauch und Robocalls
Der Dienst iconectiv TruReach Certify authentifiziert legitime Anrufe und identifiziert illegale Robocalls, um das Vertrauen in die Anrufer-ID wiederherzustellen. Die Lösung basiert auf dem STIR/SHAKEN-Standard.

Das Unternehmen iconectiv, das im globalen Kommunikationsökosystem tätig ist, hat seinen Dienst TruReach Certify eingeführt, um der Zunahme von Rufnummernmissbrauch und illegalen Robocalls entgegenzuwirken. Dieser neue Dienst zielt darauf ab, das Vertrauen der Verbraucher in die Anruferidentifikation wiederherzustellen, indem sichergestellt wird, dass nur legitime Entitäten am Anrufer-ID-Ökosystem teilnehmen können.
Die Initiative adressiert einen signifikanten Anstieg unerwünschter Anrufe. Weltweit erreichten illegale Robocalls im Jahr 2018 85 Milliarden, ein Anstieg von 325 % gegenüber dem Vorjahr. Allein in den USA machten diese Anrufe laut FCC fast die Hälfte aller unerwünschten Anrufe im Jahr 2019 aus.
TruReach Certify bildet die Grundlage für das STIR/SHAKEN-Framework, ein System zur Authentifizierung von Anrufer-IDs. Dies ermöglicht es Dienstanbietern, Anrufe von legitimen Abonnenten und Unternehmen zu verifizieren, wodurch Verbraucher den angezeigten Anruferinformationen vertrauen können. Der Dienst bietet eine landesweite Lösung zur Verifizierung der Anrufer-ID.
Der CEO von iconectiv, Richard Jacowleff, erklärte, dass das Unternehmen bestrebt ist, das Vertrauen der Verbraucher in Sprachkommunikation zu stärken. Der Dienst TruReach Certify ist bereits in den USA im Einsatz, wo iconectiv als Secure Telephone Identity Policy Administrator fungiert. Die Lösung steht für den internationalen Einsatz in Ländern zur Verfügung, die Robocalls eindämmen wollen.