IFEMEDI GmbH erläutert Ursachen und Symptome von Migräne
Rund acht Millionen Menschen in Deutschland leiden an Migräne. IFEMEDI GmbH beleuchtet die Geschichte, Symptome und möglichen Auslöser dieser Volkskrankheit.

In Deutschland leiden Schätzungen zufolge acht Millionen Menschen an Migräne, wobei Frauen häufiger betroffen sind. Trotz der hohen Prävalenz haben viele Patienten resigniert und suchen keine medizinische Hilfe mehr. Migräne, eine Leiden, das bis in die Antike zurückreicht, führt oft zu einem langen Leidensweg, bevor eine Diagnose gestellt wird.
Historisch ist Migräne seit Jahrtausenden bekannt. Erste Beschreibungen stammen aus dem Jahr 3500 vor Christus. Der griechische Arzt Galenos bezeichnete im 2. Jahrhundert die halbseitigen Kopfschmerzen als "Hemicrania". Zahlreiche historische Persönlichkeiten, darunter der Künstler Wilhelm Busch und Naturwissenschaftler Charles Darwin, sollen unter Migräne gelitten haben. Aktuell erlebt etwa 12 Prozent der deutschen Bevölkerung regelmäßige Migräneattacken, dennoch ist die Erkrankung weiterhin von Missverständnissen und Vorurteilen geprägt.
Ein Migräneanfall beginnt oft schleichend mit einer Prodromalphase, die sich durch Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, häufiges Gähnen oder Appetitveränderungen ankündigen kann. Darauf folgt der eigentliche Kopfschmerz, der typischerweise pochend und oft einseitig auftritt, sich jedoch auch über den gesamten Kopf erstrecken kann. Manche Betroffene erleben vor dem Kopfschmerz eine Aura, die sich in visuellen Störungen wie Lichtblitzen oder Zickzacklinien oder sensiblen Störungen wie Kribbeln äußern kann.
Die Intensität und Dauer der Kopfschmerzen variieren stark, verstärken sich jedoch charakteristischerweise bei körperlicher Aktivität. Typische Begleitsymptome sind Übelkeit, Erbrechen sowie eine Überempfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen, was Betroffene oft dazu veranlasst, dunkle und ruhige Orte aufzusuchen. Nach dem Kopfschmerz folgt eine Erholungsphase, die mehrere Tage andauern kann.
Die Auslöser von Migräne, sogenannte Trigger, sind individuell verschieden. Obwohl sie nicht die Ursache der Erkrankung sind, kann das Erkennen und Vermeiden dieser Trigger helfen, die Anfälle zu bewältigen. IFEMEDI GmbH möchte mit dieser Aufklärung das Verständnis für diese komplexe Erkrankung fördern.