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Technologie

ILC Dover zahlt 13 Millionen Dollar nach Cybersicherheitsklage

Der Verteidigungszulieferer ILC Dover hat sich auf eine Vergleichszahlung in Höhe von 13 Millionen Dollar geeinigt, nachdem Vorwürfe wegen mangelnder IT-Sicherheitsstandards bei Staatsaufträgen erhoben wurden.

3. November 2026
ILC Dover zahlt 13 Millionen Dollar nach Cybersicherheitsklage

ILC Dover und das Tochterunternehmen ILC Astrospace haben einem Vergleich über 13 Millionen Dollar zugestimmt, um Vorwürfe nach dem False Claims Act beizulegen. Das Verfahren drehte sich um die Falschangabe der Einhaltung verbindlicher Cybersicherheitsvorgaben bei der Verarbeitung sensibler Regierungsdaten.

Dies stellt die bislang höchste Vergleichssumme im Rahmen der Cyber-Betrugs-Initiative des US-Justizministeriums dar. Auslöser war eine Whistleblower-Meldung aus dem Jahr 2025, die dem Unternehmen vorwarf, die Standards der NIST SP 800-171 ignoriert und das Sicherheitsniveau gegenüber dem Verteidigungsministerium beschönigt zu haben. Kritisiert wurden zudem die Nutzung unzureichender Cloud-Dienste sowie manipulierte Angaben in Sicherheitsberichten.

Das 2024 von Ingersoll Rand übernommene Unternehmen ILC Dover produziert Ausrüstung für die NASA und die US-Streitkräfte. Behördenvertreter betonten, dass die konsequente Durchsetzung von Sicherheitsvorgaben für Rüstungsauftragnehmer essenziell sei, um nationale Innovationskraft und Sicherheitsdaten zu schützen.

Originalquelle: prnewswire.com