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Unternehmer mit Migrationshintergrund gewinnen in Kanada an Bedeutung

Die Business Development Bank of Canada prognostiziert, dass bis 2034 42 Prozent der kanadischen Unternehmer aus der Einwandererbevölkerung stammen werden.

3. November 2026
Unternehmer mit Migrationshintergrund gewinnen in Kanada an Bedeutung

Der Anteil von Unternehmern mit Migrationshintergrund in Kanada steigt kontinuierlich. Laut einer Analyse der Business Development Bank of Canada (BDC) liegt die Gründungsrate bei Einwanderern bei 2,9 Prozent, verglichen mit 2,0 Prozent bei der im Inland geborenen Bevölkerung. Diese Entwicklung wird angesichts historisch niedriger Geburtenraten in Kanada zunehmend zum zentralen Pfeiler des wirtschaftlichen Wachstums.

Regional zeigt sich ein differenziertes Bild: In Ontario und British Columbia stellen Einwanderer bereits über 40 Prozent der Unternehmer. Prognosen der BDC zufolge wird dieser Anteil in diesen Provinzen bis zum Jahr 2034 etwa die Hälfte erreichen. In den atlantischen Provinzen sowie in Quebec verläuft der Anstieg aufgrund unterschiedlicher demografischer Siedlungsmuster moderater.

Ein wesentlicher Faktor bleibt das Geschlechtergefälle. Zwar sind männliche Einwanderer mit einer Gründungsrate von 4,4 Prozent die treibende Kraft, doch insgesamt bleibt der Anteil unternehmerisch tätiger Frauen – sowohl bei Einwanderern als auch bei Nicht-Einwanderern – signifikant niedriger. BDC sieht darin eine Herausforderung für die künftige wirtschaftliche Diversität und Unterstützungspolitik für Gründer.

Originalquelle: bdc.ca