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Verbraucher

Immowelt: 2026 bringt neue Regeln und steigende Kosten für Immobilienmarkt

Immowelt prognostiziert für 2026 ein entscheidendes Jahr für den Immobilienmarkt mit neuen Gesetzen und auslaufenden Fristen, die zu höheren Kosten und Unsicherheit für Eigentümer führen werden.

24. Juli 2026
Immowelt: 2026 bringt neue Regeln und steigende Kosten für Immobilienmarkt

Neue Regelungen für Mess- und Heizsysteme sowie auslaufende Übergangsfristen werden den Immobilienmarkt im Jahr 2026 maßgeblich prägen, prognostiziert das Immobilienportal Immowelt. Geschäftsführer Dr. Robert Wagner betont, dass sich Eigentümer und Käufer auf steigende Kosten einstellen müssen.

Die CO2-Steuer für das Heizen wird 2026 in einen Preiskorridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne angehoben. Dies verteuert das Heizen mit fossilen Brennstoffen weiter. Ein Liter Heizöl verteuert sich um etwa 20,6 Cent und eine Kilowattstunde Erdgas um rund 1,4 Cent.

Auch die Kosten für Neubau und Sanierung dürften hoch bleiben. Obwohl ein sinkender Industriestrompreis erwartet wird, könnte dessen Auswirkung auf die Baukosten begrenzt sein. Zudem sinkt 2026 die Einspeisevergütung für neue Solaranlagen, was die Rentabilität beeinträchtigen wird.

Immowelt fordert für 2026 mehr Klarheit und Planbarkeit auf dem Immobilienmarkt. Dr. Wagner unterstreicht die Notwendigkeit, die Bürokratie beim Bauen zu reduzieren und die Wärmeplanung zu beschleunigen. Ziel ist es, stabilere Rahmenbedingungen zu schaffen, die Investitionen fördern und die Verfügbarkeit bezahlbarer Wohnungen verbessern.

Originalquelle: immowelt.de