Implantica startet RefluxStop®-Markteinführung in den USA
Implantica AG hat die Markteinführung seines RefluxStop®-Geräts in den USA nach der kürzlichen FDA-Zulassung begonnen. Das Medizintechnikunternehmen präsentierte das Gerät auf der Jahrestagung der American Foregut Society (AFS) 2026, wo es positive Resonanz von führenden Chirurgen erhielt.

Das Medizintechnikunternehmen Implantica AG hat die Markteinführung seines RefluxStop®-Geräts in den Vereinigten Staaten eingeleitet. Die Markteinführung erfolgte auf der Jahrestagung der American Foregut Society (AFS) 2026 in Washington D.C., wo das Gerät von führenden Chirurgen und Gastroenterologen positiv aufgenommen wurde.
RefluxStop® erhielt kürzlich die Zulassung (PMA) durch die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA). Das Gerät ist für die Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) bestimmt, einer Erkrankung, von der schätzungsweise 78 Millionen Amerikaner betroffen sind. Im Gegensatz zu herkömmlichen chirurgischen Verfahren, die die Speiseröhre umschlingen, zielt RefluxStop® darauf ab, die natürliche Anatomie und Physiologie der Speiseröhre ohne Umschlingung wiederherzustellen. Dies kann Nebenwirkungen wie Dysphagie oder die Unfähigkeit zu rülpsen oder zu erbrechen minimieren.
Während einer von Implantica auf dem AFS-Treffen veranstalteten Podiumsdiskussion wurde die RefluxStop®-Behandlung detailliert einem Publikum von über 120 Chirurgen, Gastroenterologen und anderen Spezialisten vorgestellt. Die Sitzung wurde von Dr. John Lipham, einem ehemaligen Präsidenten der AFS, moderiert. Er betonte die Bedeutung der FDA-Zulassung sowie die Ergebnisse von fünfjährigen klinischen Studien und die europäische Erfahrung als wesentliche Fortschritte in der GERD-Behandlung.
Darüber hinaus war ein kürzlich veröffentlichter Artikel, der den chirurgischen Ansatz von RefluxStop® beschreibt, eine der meistdiskutierten Publikationen der Tagung. Implanticas Gründer und CEO, Peter Forsell, äußerte sich zufrieden über den Empfang bei der US-Markteinführung und hob den erheblichen ungedeckten Bedarf an GERD-Behandlungen in den Vereinigten Staaten hervor, insbesondere für Patienten, die nicht ausreichend medikamentös behandelt werden.