Imprinting-Technologie verbessert Transistor-basierte Biosensoren
Forscher haben die Herstellung von transistorbasierten Biosensoren mithilfe von Silizium-Nanodrähten verbessert. Die neue Methode erhöht die Empfindlichkeit und Stabilität im Vergleich zu herkömmlichen Designs.

Südkoreanische Forscher haben eine verbesserte Methode zur Herstellung von transistorbasierten Biosensoren entwickelt, die Silizium-Nanodrähte (SiNWs) verwendet. Ziel ist es, die Empfindlichkeit und Stabilität dieser Geräte bei der Detektion von biologischen und chemischen Substanzen zu erhöhen.
Die Studie konzentrierte sich auf Dual-Gate-Feldeffekttransistoren (DG FETs), bei denen die Bindung von Molekülen die elektrische Oberflächenladung verändert, was die Detektion ermöglicht. Die neue Herstellungstechnik, die Nanoimprint-Lithographie, ermöglicht eine präzise Kontrolle über die Platzierung und Größe der Silizium-Nanodrähte, was bei früheren Herstellungsmethoden eine Herausforderung darstellte.
Herkömmliche Methoden wie die chemische Gasphasenabscheidung (CVD) stoßen bei der Kontrolle im Nanomaßstab auf Schwierigkeiten. Elektron- oder Ionenstrahlmethoden zur Strukturierung von Nanostrukturen sind hingegen teuer und haben einen geringen Durchsatz für die Großserienproduktion. Die Nanoimprint-Lithographie bietet eine Lösung, indem sie nanoskalige Strukturen durch das Pressen einer Form auf die Oberfläche einer Siliziumschicht erzeugt.
Nach Ansicht der Forscher zeigen die SiNW-basierten DG FET-Sensoren eine höhere Stabilität und Empfindlichkeit als herkömmliche Gegenstücke. Sie erwarten, dass diese Technologie zur Entwicklung neuer, markierungsfreier Biosensoren führen könnte, die für eine Vielzahl biologischer Ereignisse, wie Enzym-Substrat-Reaktionen und Antigen-Antikörper-Bindungen, einsetzbar sind.