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Inc. Magazine: Geschäftigkeit ist kein Indikator für Produktivität

Ein Artikel in Inc. Magazine argumentiert, dass reine Geschäftigkeit nicht mit Produktivität gleichzusetzen ist. Der Fokus sollte auf klaren Zielen und strategischem Denken liegen.

24. Juli 2026
Inc. Magazine: Geschäftigkeit ist kein Indikator für Produktivität

Inc. Magazine hat einen Artikel veröffentlicht, der die Unternehmenskultur hinterfragt, die "Geschäftigkeit" übermäßig wertschätzt. Der Beitrag von Dr. Christina Rahm, Gründerin von DRC Ventures, betont, dass Aktivität und tatsächliche Wirkung nicht dasselbe sind.

Rahm erklärt anhand ihrer Erfahrung beim Aufbau von DRC Ventures, einem Portfolio von über 20 Unternehmen in 89 Ländern, dass die geschäftigsten Teams selten die produktivsten sind. Unternehmen verwechseln oft Anzeichen von "Geschäftigkeit" – wie volle Kalender und überquellende Posteingänge – mit Fortschritt. Dies kann jedoch dazu führen, dass Teams reaktiv statt strategisch werden und das Dringendste über das Wichtigste priorisieren.

Der Artikel schlägt drei Schlüsselstrategien vor, um Teams von ständiger Bewegung zu fokussierter, wirkungsvoller Leistung zu leiten. Erstens müssen Führungskräfte klar definieren, was sinnvolle Arbeit ist, und jedes Projekt mit der Mission und den strategischen Zielen des Unternehmens verknüpfen. Laut einer Gallup-Studie verstehen weniger als die Hälfte der Mitarbeiter klar ihre Erwartungen am Arbeitsplatz.

Zweitens plädiert der Artikel dafür, "Lärm" durch Vereinfachung der Prioritäten zu reduzieren. Zu viele gleichzeitige Initiativen schwächen die Teamleistung aufgrund begrenzter Aufmerksamkeitsspannen. Insbesondere Meetings werden als wesentlicher Zeitfresser hervorgehoben, der Mitarbeiter daran hindert, Kernaufgaben zu erledigen.

Drittens müssen Führungskräfte Raum für strategisches Denken schaffen. Ständige Dringlichkeit beeinträchtigt gutes Urteilsvermögen. Kreativität und Problemlösung erfordern Freiräume, und hochleistungsfähige Teams benötigen Zeit für Planung, Reflexion und Bewertung. Strategisches Denken sollte als integraler Bestandteil des Arbeitsablaufs betrachtet werden, nicht als Luxus.

Originalquelle: inc.com