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Technologie

Indien fordert Meta zur Aussetzung der WhatsApp-Benutzernameneinführung auf

Die Zentralregierung Indiens hat Meta Berichten zufolge aufgefordert, die Einführung der neuen WhatsApp-Benutzernamensfunktion auszusetzen und eine detaillierte Erklärung innerhalb von drei Tagen zu verlangen.

1. Juli 2026
Indien fordert Meta zur Aussetzung der WhatsApp-Benutzernameneinführung auf

Indiens Zentralregierung hat Meta Berichten zufolge aufgefordert, die Einführung der neuen WhatsApp-Benutzernamensfunktion im Land auszusetzen. Die Regierung fordert außerdem eine detaillierte Erklärung von Meta innerhalb von drei Tagen.

Die Behörden äußern Bedenken hinsichtlich des potenziellen Missbrauchs der Funktion für Identitätsdiebstahl und Betrug. Darüber hinaus werden mögliche Auswirkungen auf den Datenaustausch mit anderen Meta-Anwendungen wie Facebook und Instagram geprüft.

Die neue Funktion würde es Nutzern ermöglichen, sich über Benutzernamen anstelle von Telefonnummern zu verbinden. Dieser Schritt nähert WhatsApp an Systeme an, die von Konkurrenten wie Telegram und Signal verwendet werden, und reduziert gleichzeitig die Offenlegung persönlicher Telefonnummern.

Ein Sprecher von WhatsApp erklärte, dass die Funktion zur Reservierung von Benutzernamen noch nicht verfügbar ist und schrittweise in diesem Jahr eingeführt wird. Das Unternehmen hat die Reservierungen für Benutzernamen von Prominenten, Regierungsstellen und verifizierten Meta-Konten ausgesetzt, um Identitätsnachahmungen zu verhindern.

Indien ist ein wichtiger Markt für Meta, da es mit über 500 Millionen Nutzern der größte Einzelmarkt für WhatsApp weltweit ist. Indiens Vorgehen spiegelt die zunehmende Forderung nach Rechenschaftspflicht von sozialen Medienplattformen in Bezug auf Datenmanagement und Rückverfolgbarkeit wider.

Originalquelle: inc42.com