Indien bittet Sarvam AI und BharatGen um Entwicklung von KI-Modellen für Cybersicherheit
Die indische Regierung hat die heimischen KI-Unternehmen Sarvam AI und BharatGen beauftragt, fortschrittliche Cybersicherheitsfunktionen nach dem Vorbild von Anthropic's Mythos zu entwickeln. Ziel ist die Reduzierung der Abhängigkeit von ausländischen KI-Modellen zum Schutz kritischer Infrastrukturen.

Die indische Regierung hat Berichten zufolge die heimischen KI-Unternehmen Sarvam AI und BharatGen aufgefordert, fortschrittliche Cybersicherheitsfunktionen zu entwickeln, die denen des Mythos-Modells von Anthropic ähneln. Diese Initiative ist Teil von Indiens Bestrebungen, die Abhängigkeit von ausländischen KI-Frontiermodellen für den Schutz kritischer Infrastrukturen zu verringern.
Die zu entwickelnden Modelle sollen auf der isolierten Recheninfrastruktur der Regierung laufen und zum Schutz kritischer Systeme vor Cyberangriffen eingesetzt werden. Ein genauer Zeitplan für die Entwicklung dieser Funktionen wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben.
Derzeit nutzt die indische Regierung eine Mischung aus Open-Source- und einheimischen KI-Modellen, einschließlich Sarvam, um Sicherheitslücken in ihrer kritischen Infrastruktur zu identifizieren und zu schließen.
Indiens nationale Cybersicherheitsbehörde, CERT-In, hat alternative KI-Modelle in einer kontrollierten Umgebung evaluiert und berichtet, dass die aktuellen Modelle etwa 60–70 % der Fähigkeiten von Modellen wie Mythos bieten. Diese Auswertung unterstützt die Identifizierung von Schwachstellen und die Verbesserung der Codesicherheit.
Der Vorstoß zur Entwicklung dieser heimischen Fähigkeiten spiegelt das breitere nationale Ziel wider, die Souveränität im Bereich Cybersicherheit zu stärken und die Abhängigkeit von externen KI-Anbietern für den Schutz wesentlicher nationaler Vermögenswerte zu verringern.