📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

Indien stoppt Einführung von WhatsApp-Benutzernamen wegen Bedenken bezüglich Cyberkriminalität

Indiens Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie (MeitY) hat WhatsApp angewiesen, die Einführung seiner neuen Benutzernamensfunktion im Land zu stoppen. Das Ministerium äußerte Bedenken, dass die Funktion die Cyberkriminalität erhöhen könnte.

2. Juli 2026
Indien stoppt Einführung von WhatsApp-Benutzernamen wegen Bedenken bezüglich Cyberkriminalität
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Indiens Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie (MeitY) hat WhatsApp angewiesen, die Einführung der neuen Funktion für Benutzernamen im Land auszusetzen. Die Anweisung erfolgte aufgrund von Bedenken, dass die Funktion, die es Nutzern ermöglicht, ohne Angabe ihrer Handynummern zu kommunizieren, die Zunahme von Cyberkriminalität fördern könnte.

Das Ministerium sandte eine Mitteilung an die zu Meta gehörende Nachrichtenplattform und stellte die Frage, warum keine regulatorischen Maßnahmen gemäß dem indischen Information Technology Act von 2000 und zugehörigen Regeln ergriffen werden sollten. Die Hauptsorge der Regierung ist, dass Benutzernamen, die denen von Einzelpersonen, Behörden oder Finanzinstituten ähneln, für Identitätsdiebstahl, Phishing und andere Online-Betrugsmaschen missbraucht werden könnten.

MeitY hat WhatsApp aufgefordert, innerhalb von drei Tagen eine detaillierte Erklärung abzugeben und die Einführung der Benutzernamensfunktion bis zum Abschluss der Konsultationen mit der Regierung zu deren Zufriedenheit ausdrücklich untersagt. Das Ministerium berief sich auf Bestimmungen zur Haftung von Intermediären und zur Sorgfaltspflicht der Nutzer gemäß dem IT Act und den Regeln.

Die Internet Freedom Foundation (IFF) hat die rechtliche Grundlage der Mitteilung von MeitY öffentlich in Frage gestellt und argumentiert, dass sie versuche, eine unautorisierte Produktgenehmigungsregelung zu schaffen. Verfechter digitaler Rechte schlagen vor, dass Bedenken hinsichtlich Identitätsdiebstahl durch Strafverfolgung gegen Täter angegangen werden sollten, anstatt Plattformfunktionen einzuschränken.

Originalquelle: medianama.com