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Technologie

Indien schreibt biometrische Verifizierung für SIM-Karten vor

Indiens Telekommunikationsministerium (DoT) hat die biometrische Identifizierung für die Beantragung, Änderung oder Kündigung von Mobilfunk-SIM-Karten zur Pflicht gemacht. Die neuen Regeln traten sofort in Kraft.

24. August 2026
Indien schreibt biometrische Verifizierung für SIM-Karten vor
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Indiens Telekommunikationsministerium (Department of Telecommunications, DoT) hat neue Vorschriften erlassen, die eine biometrische Identifizierung für alle Dienstleistungen im Zusammenhang mit Mobilfunk-SIM-Karten vorschreiben. Diese Regeln, die am 21. August in Kraft traten, verlangen eine Verifizierung, bevor eine neue SIM-Karte ausgegeben, Benutzerinformationen aktualisiert oder eine Verbindung getrennt wird.

Die Bestimmungen erstrecken sich auch auf Internet-Telefoniedienste, die über mobile Geräte genutzt werden. Es bleibt jedoch unklar, ob beliebte Over-the-Top (OTT)-Anrufanwendungen wie WhatsApp oder Telegram eingeschlossen sind. Dieser Schritt folgt auf frühere Anordnungen bezüglich der Bindung von SIM-Karten.

Es werden zwei primäre Verifizierungsmethoden festgelegt: e-KYC für Aadhaar-Karteninhaber, die das System der Unique Identification Authority of India (UIDAI) nutzen, und D-KYC für Personen ohne Aadhaar oder die die Standard-Biometrieerfassung nicht abschließen können. Der D-KYC-Prozess umfasst die Erfassung eines Live-Gesichtsbildes, die Überprüfung von Identitäts- und Adressdokumenten und kann für die Bestätigung Feldüberprüfungen oder polizeiliche Unterstützung erfordern.

Telekommunikationsbetreiber haben drei Monate Zeit, um die erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen umzusetzen. Eine Verlängerung um weitere drei Monate ist möglich. Die Regeln legen auch Verpflichtungen für Benutzer fest, korrekte Informationen bereitzustellen und die Verwendung betrügerischer Dokumente oder Identitätsdiebstahl zu verbieten.

Originalquelle: medianama.com