IndiaMART-Aktie erreicht 52-Wochen-Tief wegen Bedenken über zahlende Lieferanten
Die Aktie von IndiaMART fiel um 7,5 % auf ein 52-Wochen-Tief nach Veröffentlichung der Q1-Ergebnisse für das GJ27, da die Investoren eine anhaltende Abnahme der zahlenden Lieferantenbasis trotz Umsatzwachstum bemerkten.

Die Aktie des indischen E-Commerce-Unternehmens IndiaMART fiel am Montag im Intraday-Handel um 7,5 % auf ein 52-Wochen-Tief von 1.773 Indischen Rupien, bevor sie mit einem Minus von 5,25 % bei 1.817,40 Rupien an der National Stock Exchange (NSE) schloss. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens belief sich am Ende der Handelssitzung auf rund 1,1 Milliarden US-Dollar.
Der Kursrückgang folgte auf die Veröffentlichung der Ergebnisse von IndiaMART für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027. Die Stimmung der Anleger wurde durch einen anhaltenden Rückgang der zahlenden Lieferanten negativ beeinflusst, obwohl das Unternehmen ein solides Wachstum bei Umsatz und Gewinn verzeichnete. Analysten äußerten sich besorgt über diesen Trend.
Jefferies behielt seine 'Underperform'-Einstufung mit einem Kursziel von 1.650 Rupien bei und verwies auf den dritten aufeinanderfolgenden Quartalsrückgang bei den zahlenden Lieferanten. Nomura behielt seine 'Reduce'-Einstufung bei einem Kursziel von 1.810 Rupien bei und bezeichnete eine Erholung bei der Hinzufügung von Lieferanten als entscheidend für signifikante Aufwärtsbewegungen.
Für das im Juni endende Quartal meldete IndiaMART einen Anstieg des konsolidierten Nettogewinns um 12 % auf 172,2 Crore Rupien und einen Anstieg des Betriebsumsatzes um 11 % auf 414,4 Crore Rupien. Trotz dieser positiven Finanzkennzahlen lag die Zahl der zahlenden Lieferanten Ende Juni bei 218.000 – ein Hauptanliegen für Investoren.
CEO Dinesh Agarwal räumte eine nachlassende Kundenbindung bei den Lieferanten ein, insbesondere in der Einstiegsstufe 'Silver'. Er erklärte, dass diese Lieferanten Schwierigkeiten haben, mit Kunden höherer Stufen zu konkurrieren und die Plattform oft innerhalb ihres ersten Jahres verlassen. Das Unternehmen setzt KI und andere Initiativen ein, um die Kundenbindung zu verbessern und Upgrades von 'Silver'-Lieferanten zu fördern.