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Technologie

Indisches Parlament schlägt Krypto-Regulierungsrahmen vor

Ein parlamentarischer Finanzausschuss in Indien hat die Einrichtung einer Selbstregulierungsorganisation (SRO) für virtuelle digitale Vermögenswerte empfohlen. Dies geschieht, während die wöchentlichen Finanzierungen für indische Start-ups einen erheblichen Rückgang verzeichneten.

27. Juli 2026
Indisches Parlament schlägt Krypto-Regulierungsrahmen vor

Der parlamentarische Finanzausschuss Indiens hat eine neue Richtung für die Regulierung von virtuellen digitalen Vermögenswerten (VDA) vorgeschlagen und die Einrichtung einer Selbstregulierungsorganisation (SRO) unter der Aufsicht einer benannten Regulierungsbehörde empfohlen. Dieser Schritt zielt darauf ab, eine regulatorische Lücke zu schließen, da sich Indiens Ansatz für Kryptowährungen weitgehend auf die Besteuerung beschränkt hat.

Der Ausschuss räumte die regulatorische Grauzone ein, die durch den Ausschluss von VDAs aus den bestehenden Wertpapiergesetzen entstanden ist. Während die derzeitigen Vorschriften eine 30%ige Steuer auf Krypto-Gewinne und Meldepflichten für Transaktionen umfassen, fehlt ein dedizierter Rahmen für das Ökosystem, was zu Unsicherheit bei Start-ups und Investoren führt.

Branchenakteure haben positiv auf die Empfehlungen reagiert und sehen sie als wichtigen Schritt über die strafende Besteuerung hinaus hin zu klareren Regeln und Anlegerschutz. Die Vorschläge werden auch als Versuch gesehen, verschiedene Klassen digitaler Vermögenswerte zu differenzieren.

Es bleiben jedoch Fragen hinsichtlich der praktischen Umsetzung. Branchenführer argumentieren, dass VDA's zu vielfältig für einen einzigen Regulierungsansatz sind und schlagen eine getrennte Aufsicht für tokenisierte Wertpapiere (unter SEBI), zahlungsbezogene Vermögenswerte (unter RBI) und Krypto-native Vermögenswerte vor. Es bleibt ungewiss, ob diese Empfehlungen in umsetzbares Recht umgesetzt werden.

Parallel dazu verzeichneten indische Start-ups einen bemerkenswerten Rückgang der wöchentlichen Finanzierungen. In der vergangenen Woche erreichte die kumulierte Finanzierung im gesamten Start-up-Ökosystem 209 Millionen US-Dollar aus 14 Transaktionen, ein Rückgang gegenüber den 281 Millionen US-Dollar aus 24 Transaktionen der Vorwoche. Der verarbeitende Sektor sicherte sich mit 52 Millionen US-Dollar die höchsten Finanzmittel, gefolgt vom SaaS-Sektor mit 50 Millionen US-Dollar.

Originalquelle: inc42.com