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Technologie

Indische Regulierungsbehörde plant Rahmen für satellitengestützte Direktverbindungen

Die indische Telekommunikationsbehörde TRAI hat Richtlinien vorgeschlagen, die es Satellitenanbietern ermöglichen sollen, Direktverbindungen zu Mobilgeräten über Kooperationen anzubieten.

6. November 2026
Indische Regulierungsbehörde plant Rahmen für satellitengestützte Direktverbindungen

Die Telecom Regulatory Authority of India (TRAI) hat Empfehlungen für einen neuen Regulierungsrahmen veröffentlicht, der direkte Satellitenverbindungen zu Endgeräten (Direct-to-Device, D2D) ermöglichen soll. Ziel ist es, die Mobilfunkabdeckung in schwer erreichbaren Gebieten durch die Nutzung von Satelliteninfrastruktur zu verbessern.

Die geplante Autorisierung für Satellitenkommunikationsnetzwerke (SCN) erlaubt es Satellitenbetreibern, Infrastruktur aufzubauen und Kapazitäten an Mobilfunkbetreiber zu vermieten. Ein direkter Vertrieb von Dienstleistungen an Endverbraucher durch Satellitenanbieter ist untersagt; diese müssen stattdessen Partnerschaften mit bestehenden Telekommunikationsunternehmen eingehen. Auf diese Weise können Satellitentechnologien in bestehende Mobilfunkspektren integriert werden.

Die Behörde schlägt zwei Wege zur Implementierung vor: die Nutzung von speziellem Satellitenspektrum oder den Einsatz bestehender Frequenzen, die bereits an Mobilfunkbetreiber vergeben sind. Das Vorhaben bedarf noch der staatlichen Genehmigung.

Die Genehmigungen sollen eine Gültigkeit von bis zu 20 Jahren haben. Für SCN-Anbieter ist eine Abgabe von 8 % des bereinigten Bruttoumsatzes vorgesehen. Falls Betreiber ihr bestehendes Mobilfunkspektrum für D2D-Dienste nutzen, sollen keine zusätzlichen Spektrumgebühren anfallen. Der Vorstoß ist relevant für Unternehmen wie Starlink, Eutelsat OneWeb und Reliance Jio.

Originalquelle: inc42.com