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Technologie

Indische Deeptech-Startups kämpen mit Finanzierungsengpässen

Trotz eines Anstiegs der Deeptech-Investitionen kritisieren Gründer die Risikoscheu von Wagniskapitalgebern, die Kapital bevorzugt an bereits validierte Unternehmen vergeben.

2. November 2026
Indische Deeptech-Startups kämpen mit Finanzierungsengpässen

Deeptech-Unternehmen in Indien sehen sich mit erheblichen Hürden bei der Kapitalbeschaffung konfrontiert. Obwohl das Finanzierungsvolumen im dritten Quartal 2026 um 176 % gestiegen ist, bleibt das Kapital auf wenige etablierte Akteure konzentriert. Kritiker bemängeln, dass Wagniskapitalgeber (VCs) aufgrund langwieriger Prüfverfahren und einer hohen Risikoscheu nur Projekte unterstützen, die bereits kommerzielle Erfolge vorweisen können, anstatt in wissenschaftliche Pionierarbeit zu investieren.

Die Zurückhaltung der VCs ist auf die langen Entwicklungszyklen und den Druck zurückzuführen, innerhalb festgelegter Zeiträume Renditen zu erzielen. Regierungsinitiativen wie der 1-Billion-Rupien-RDI-Fonds sollen diese Lücke schließen, doch die Branche benötigt laut Experten vor allem geduldiges Kapital und corporate Partner, die bereit sind, frühphasige Innovationen abzunehmen.

Abseits der Deeptech-Debatte hat der Handelsriese Walmart eine Untersuchung gegen Flipkart eingeleitet, nachdem Vorwürfe wegen Bestechung und illegaler Zahlungen an Mitarbeiter laut wurden. Im Bereich der Elektromobilität verzeichneten indische Zweiradhersteller im Oktober ein moderates Wachstum bei leichten Verschiebungen der Marktanteile. Das gesamte Finanzierungsvolumen für Startups sank in der vergangenen Woche auf 130,2 Millionen US-Dollar.

Originalquelle: inc42.com