Indonesien fördert weibliche und jugendliche Führungskräfte in Staatsunternehmen
Das indonesische Ministerium für staatliche Unternehmen strebt an, dass Frauen bis Ende 2021 mindestens 15 Prozent der Führungspositionen in staatlichen Unternehmen besetzen. Dieses Ziel soll bis 2023 auf 25 Prozent angehoben werden.

Das indonesische Ministerium für staatliche Unternehmen (BUMN) hat sich zum Ziel gesetzt, dass Frauen bis Ende 2021 mindestens 15 Prozent der Führungspositionen in staatlichen Unternehmen besetzen. Derzeit liegt der Anteil bei 13 Prozent, und das Ministerium plant, dieses Ziel bis 2023 auf 25 Prozent zu erhöhen.
Das Ministerium ist eine Partnerschaft mit Plan International für die #GirlsTakeover-Kampagne eingegangen, die darauf abzielt, die Beteiligung und Führung von Mädchen und jungen Menschen zu fördern. Die Verpflichtung zu dieser Kampagne gilt für fünf Jahre und soll die Rolle von Frauen und Jugendlichen bei der Transformation staatlicher Unternehmen und der Entwicklung nachhaltigerer und inklusiverer Lösungen stärken.
Die COVID-19-Pandemie hat die Herausforderungen für die Gleichstellung der Geschlechter verschärft, insbesondere für Frauen im informellen Sektor. Die Pandemie hat die Belastung durch Hausarbeit und Familienfürsorge für Frauen erhöht, was ihre Produktivität und Beteiligung an wirtschaftlichen und führenden Positionen beeinträchtigen kann.
Weltweit bleibt die Vertretung von Frauen in Politik und Unternehmensführung gering. Im Jahr 2019 waren beispielsweise nur 5,8 Prozent der CEOs der weltweit größten Unternehmen Frauen. Der Internationale Tag des Mädchens am 11. Oktober erinnert an die Bedeutung der Gleichstellung der Geschlechter und die Notwendigkeit, die Stimmen von Mädchen zu verstärken.