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Infios: Lieferketten verschieben sich 2026 von Störung zu Anpassung

Infios-Experten prognostizieren, dass sich Lieferketten im Jahr 2026 von der reinen Effizienzsteigerung hin zu modularen und intelligenten Systemen entwickeln werden, die sich schnell an veränderte Bedingungen anpassen können.

28. Juni 2026
Infios: Lieferketten verschieben sich 2026 von Störung zu Anpassung

Frankfurt – Im Jahr 2026 werden Lieferketten stärker von Anpassungsfähigkeit und Geschwindigkeit geprägt sein als von zunehmenden Störungen, so eine Analyse von Infios. Das Unternehmen gibt an, dass Organisationen zunehmend Flexibilität und intelligente Lösungen gegenüber reiner Kosteneffizienz priorisieren werden.

Infios' Analyse legt nahe, dass die sich entwickelnde Weltwirtschaft erfordert, dass Lieferketten Störungen nicht nur erkennen, sondern auch antizipieren. "Disruption is no longer an excuse, it’s the norm" (Störung ist keine Entschuldigung mehr, sie ist die Norm), sagte Eugene Amigud, Chief Innovation Officer bei Infios. Netzwerke, die Störungen erkennen, darauf reagieren und handeln können, bevor sie sich ausbreiten, werden als Schlüssel zur zukünftigen operativen Exzellenz angesehen.

Der Bericht hebt eine Abkehr von traditionellen, monolithischen Systemen hin zu modularen, zusammensetzbaren Architekturen hervor. Dieser Ansatz zielt auf schnellere Investitionsrenditen, reduzierte ungenutzte Software und kontinuierliche Weiterentwicklung statt einmaliger Transformationen ab. Künstliche Intelligenz (KI) wird voraussichtlich ebenfalls von Schlagworten zu greifbaren Anwendungsfällen mit messbarem Geschäftswert übergehen.

"Connected Execution", bei dem Systeme wie Order Management (OMS), Warehouse Management (WMS) und Transportation Management (TMS) unter einer einheitlichen Intelligenzschicht integriert werden, wird als unerlässlich betrachtet. Diese Integration bietet eine Echtzeitansicht von Störungen, ermöglicht synchronisierte Planung und schnellere, genauere Entscheidungen.

Infios rät Unternehmen, sich auf die Integration von KI und Automatisierung zu konzentrieren, wo diese spürbare operative Auswirkungen haben. Die Widerstandsfähigkeit von Lieferketten wird nicht mehr nur durch Überbestände oder doppelte Lieferanten definiert, sondern durch die Fähigkeit des Systems und der Teams, sich schnell an veränderte Umstände anzupassen.

Originalquelle: infios.com