Info-Tech: Regulatorische Komplexität zwingt CIOs zum Umdenken bei manuellen Compliance-Prozessen
Die neue Studie der Info-Tech Research Group zeigt, dass Unternehmen ihre IT-Prozesse für die Einhaltung von Vorschriften aufgrund zunehmender Komplexität modernisieren müssen. Veraltete manuelle Ansätze belasten Systeme und erhöhen Risiken.

Die Info-Tech Research Group warnt, dass Organisationen ihre IT-Prozesse zur Einhaltung von Vorschriften erheblich aktualisieren müssen. Das zunehmende Volumen, die Komplexität und die Geschwindigkeit regulatorischer Anforderungen überfordern fragmentierte und manuelle Ansätze, was zu langsameren Reaktionszeiten und erhöhten Risiken führt.
Die neu veröffentlichte Blueprint der Forschungsfirma, "Build a Regulatory IT Response Engine", bietet Rahmenbedingungen und Anleitungen, um IT-Führungskräften den Übergang von reaktiver Compliance zu einer strukturierteren, skalierbareren Methode zu ermöglichen. Ziel ist es, regulatorische Anforderungen in umsetzbare IT-Kontrollen und priorisierte Initiativen umzuwandeln und Herausforderungen wie inkonsistente Interpretation und begrenzte Skalierbarkeit zu bewältigen.
Ahmad Jowhar, Senior Research Analyst bei Info-Tech, erklärt, dass die manuelle Bewältigung von regulatorischen Anforderungen zu komplex wird. Er betont die Notwendigkeit eines wiederholbaren Prozesses, der künstliche Intelligenz zur schnelleren Planung nutzt und gleichzeitig die erforderliche Steuerung und Aufsicht beibehält.
Die Blueprint beschreibt Schlüsselstrategien für IT-Führungskräfte, darunter die Definition der regulatorischen Landschaft, die Umwandlung von Anforderungen in IT-Kontrollen, die Priorisierung von Initiativen basierend auf Auswirkungen und Zeitplänen sowie die Einrichtung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Dieser strukturierte Ansatz soll Ausführungsrisiken reduzieren und die Gesamtergebnisse der Compliance verbessern.